Langzeitbelichtungen mit Systemkameras

Alle Jahre wieder lassen wir uns von der nächtlichen Weihnachtsbeleuchtung bezaubern! So gerne möchten wir den festlichen Eindruck mit den stimmungsvollen Girlanden als Erinnerungsfoto für immer bewahren. Doch was ist, wenn anstatt einer fetten unhandlichen SLR samt Stativ nur eine kleine handliche Systemkamera für den nächtlichen Spaziergang eingepackt ist?

Weihnachtsbeleuchtung am Graben in der Wiener Innenstadt.
Weihnachtsbeleuchtung am Graben in der Wiener Innenstadt.

Ich verrate Ihnen, wie’s geht! Dieses Bild oben, habe ich mit meiner alten Canon PowerShot S110 aufgenommen. Damit die Aufnahme auch gelingt, habe ich die Kamera entsprechend eingestellt. Diese Einstellungen gelten für die meisten Systemkameras, die zumindest über zwei wichtige Eigenschaften verfügen sollten:

 Einen manuellen Modus „M“ für die frei wählbare Verschlußzeit und für die Blende.

Einen digitalen Graufilter (ND-Filter für lichtreduzierte Aufnahmen).

Den Graufilter benötigt man zumeist für Strandfotos unter der gleißenden Sonne oder auf einer Schipiste, wo ringsum das Sonnenlicht von der Schneedecke auf die Umgebung reflektiert. Hat Ihre Kamera diese beiden Eigenschaften, dann gehen Sie am Besten so vor: ISO so niedrig wie möglich einstellen aber niemals „AUTO“ wählen — Weitwinkel wählen — Blitz abschalten — Verschlußzeit auf mindestens 10 Sekunden oder länger einstellen (bei mir waren 15 Sek. ideal) — die Blende so geschlossen wie möglich wählen — Selbstauslöser aktiveren. 10 Sekunden reichen aus. Fertig! Alle anderen Einstellungen können Sie vernachlässigen oder damit experimentieren.

Und jetzt, wenn die Vorbereitung beendet ist, benötigen Sie nur eine glatte Fläche zum Abstellen der Kamera. Das kann der Deckel einer Mülltonne sein oder ein Beckenrand eines Brunnens. Dann betätigen Sie den Auslöser. Stellen Sie aber vorher sicher, dass der Autofokus einen entfernten Punkt zum Scharfstellen erfasst. Bedenken Sie auch, dass die Kamera nach dem Abstellen noch ein klein wenig wackelt aber Sie haben ja zur Sicherheit den Selbstauslöser aktiviert. Anschließend öffnet die Kamera für eine kleine Ewigkeit die Blende. In dieser Zeit werden Passanten, Radfahrer und Fahrzeuge erfasst aber auf dem Bild sind sie nur verwischt zu erkennen. Sobald die Kamera die Blende schließt, beginnt für kurze Zeit die Bildverarbeitung.

Voilá, das Bild ist fertig!

Die Einstellung behalten Sie für den Abend bei, denn damit lassen sich prima weitere „City-Lights-Fotos“ machen.

Viel Erfolg bei der Langzeitbelichtung mit Ihrer Systemkamera!

 

Mit folgenden Einstellungen gelang das Beispielfoto:

Kameramodell: Canon PowerShot S110
Verschlußzeit/Blende: 15.0 s bei f/8,0
Aufnahmeempfindlichkeit: ISO 80
Weißabgleich: Auto

Redaktionelle Fotografie für Bloggerinnen und Blogger

Bügelzimmer

Viele Bloggerinnen und Blogger glauben manchmal, ein passendes Foto ist schnell für den vorbereiteten Artikel gefunden und dann das: Stundenlang sitzt man vor dem Bildschirm und findet einfach nichts. Die Zeit wird knapp und die Fotostocks bieten kein passendes Motiv.

Plötzlich kommt Stress auf!

Wie gut, dass es den Fotografen gleichsam um die Ecke gibt! Nach einem kurzem Briefing ist das passende Bild in einer Stunde fotografiert und webgerecht bearbeitet.

Das Foto oben wurde zum Thema „Bügelzimmer“ für einen Blogger ratz-fatz fotografiert.

Mein Angebot an die Weblogger

Eine redaktionelle Fotografie kann unter folgenden Voraussetzungen bei mir sehr preiswert sein: Das Shooting und die Bildbearbeitung sollte nicht länger als eine Stunde dauern. Das Foto (JPEG, 1200 x 800 px, ca. 100 KB) darf nur mit dem Artikel zusammen dauerhaft verwendet werden. Die Bloggerin oder der Blogger verpflichtet sich darüber hinaus zur Namensnennung des Urhebers unterhalb des Fotos mit einem Link zur meiner Website (z.B. Andreas Semerad). Mir gehören die uneingeschränkten Verwertungsrechte am Bild und das Recht auf Widerruf. Unter dieser Voraussetzung kostet ein Foto nur ein klein wenig mehr, als was man üblicherweise  bei einer Online-Bildagentur bezahlen würde.

Mein SelfieCorner hat das Licht der Welt erblickt

Wer von den Älteren kennt nicht die Fotoautomaten von damals, die an Bahnhöfen oder am Rand von Fußgängerpassagen aufgestellt waren? Gibt es die heute noch? Ich weiß es nicht. Mir fallen sie jedenfalls nicht mehr auf und wirklich notwendig sind sie heutzutage auch nicht mehr. Trotzdem üben sie eine Faszination auf uns aus. Gerade unsere Teenager machen sich einen Spaß daraus, wenn gerade ein Fotoautomat – oder „photo booth“, wie es auf englisch heißt – im öffentlichen urbanen Raum herum steht.

Auf diesen Spaß müssen wir nicht verzichten, auch dannn nicht, wenn man erstens kein Teenager ist und zweitens nie in die Nähe eines Fotoautomaten gerät. Man kann die Fotoautomaten auch mieten!

Als Berufsfotograf wollte ich mir einen Wunsch erfüllen und baute mir im Sommer einen Fotoautomaten, der wie seine großen Vorbilder nicht nur fotografiert sondern auch kleine Fotos ausdrucken kann. Aber mein Automat kann noch viel mehr!

Zum Beispiel animiert eine freundliche Stimme das Fotomodell sich zu posieren oder weitere Optionen zu wählen. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Der Automat versendet Fotos an E-Mail-Adressen oder an Social Medias. Es können mehrere Fotos eines Exemplars auf einem hochwertigem Papier (Sublimationsdruck) gedruckt werden und man kann ein Template für das Aussehen wählen. Der Bildschirm sorgt für eine sichere Benutzerführung. Texte und Symbole, unterstützt durch eine Stimme, leiten durch das Programm. Am Schluß entscheidet man sich, was mit dem Foto passieren soll oder man beginnt von Neuem.

Diesen Fotoautomaten gibt es nur bei mir zu mieten! Es ist ideal für Partys und Hochzeiten. Für Firmenevents ebenso, weil in der Miete auch das Branding für den Ausdruck und für den Hintergrund eingeschlossen ist.

Mein SelfieCorner ist kinderleicht zu bedienen! Wer es nicht glaubt, der ist am niederösterreichischen „Tag der offenen Ateliers 2017“ bei mir herzlich eingeladen, das Wunderding zu testen. Ich garantiere, es wird Spaß machen und überzeugen.

SelfieCorner
Fotoautomaten „SelfieCorner“

Teilnahme an den Tagen der offenen Atelliers 2017

Nun ist es fix! Wie letztes Jahr, werde ich auch heuer  an den Tagen der offenen Ateliers mit einer kleinen Fotoausstellung teilnehmen.

Die Veranstaltung organisert landesweit die Kulturvernetzung Niederösterreich. Die Tage der offenen Ateliers 2017 beginnen am Samstag,  den 14. Oktober ab 14 Uhr und enden am Sonntag darauf um 18 Uhr.

Ausgestellt werden gerahmte Landschaftsfotografien. Lernen Sie mich dort kennen und sprechen Sie mit mir über die Fotografie. Erfahren Sie mehr über meine Tätigkeit, denn die beschränkt sich nicht auf die Landschaft allein, sondern ist in Verbindung mit meinem Büro für Kommunikationsgrafik auch für kommerzielle Projekte von Unternehmen von Nutzen.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Take a trip back to a former century.
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