Experimentieren mit einer Lochkamera

Es gibt zwei Dinge, die ich aus der alten analogen Fotowelt mitgenommen habe: Die alte Rolleicord und das Wissen, wie man aus einem Spiegelreflexgehäuse eine einfache Lochkamera (camera obscura) bastelt.

Gerade heute besuchte ich einen Marillenobstgarten für eine Fotostrecke. Mit im Gepäck war auch mein Lochkameraaufsatz. Hier stelle ich ein paar Bilder vor.

Die milden Farben und die leichte Unschärfe sind zwei typische Merkmale für Aufnahmen von Lochkameras. Aber besonders interessant ist die Tiefenschärfe, die ohne einem optischen Glas scheinbar unendlich ist. Daher wirken weit entfernte Objekte mehr oder weniger genauso deutlich, wie Objekte im Vordergrund.

Bei dieser Serie ging ich mit der Kamera ganz nahe an das Motiv heran. Eine Bildkontrolle im Sucher ist mit einer Spiegelreflexkamera freilich nicht möglich. Daher drückte ich mehrmals ab und kontrollierte erst am LCD-Bildschirm das Ergebnis.

Anleitungen, wie man einen Pinhole-Aufsatz für eine SLR bastelt gibt es vermutlich zuhauf im Internet. Zu dieser speziellen Fotopraxis schadet ein bisschen Theorie nicht, die sehr anschaulich Wikipedia erklärt.

Die grafische Anmutung der bunten Frühlingsboten sind ideal für hochwertige Drucke auf Papier, Glas (Dibond) oder Leinwand. Ob übermäßig groß oder in kleine Grüppchen an der Wand, sind sie als munte Stimmungsmacher für Ihr Zuhause oder als Geschenk für Ihre Lieben ideal.

Wenn Sie Interesse haben, ein Bild als Druck zu erwerben, dann schreiben Sie mir einfach!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.